vierzwodrei.com

In eigener Sache möchten wir auf eine Website mit kulturgeschichtlichen und philosophischen Essays, Überlegungen, Einfällen sowie künstlerischen Arbeiten  hinweisen. Die redaktionell begleitete Online-Plattform löst den “Denkzettel. Das Magazin für Philosophie und Kulturgeschichte“ ab. Die nun bestehende Online-Präsenz erleichtert es auf die Inhalte zuzugreifen. Machen Sie also gerne Gebrauch davon und weisen Sie bei Gefallen auch andere darauf hin.
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Der aufrechte Gang oder: Was macht den Mensch zum Menschen? (VHS-Seminar ab dem 6.2.2019)

Menschen sind eine eigene Spezies. Sie sind keine Götter und keine Tiere. Aber worin besteht der Unterschied genau, nachdem Charles Darwin unsere Zugehörigkeit zum Tierreich nachgewiesen hat? Und wie ist es um unsere Einzigartigkeit bestellt, wenn technologische Entwicklungen immer intelligentere Systeme hervorbringen? Was macht den Mensch zum Menschen?
Wir werden Definitionen des Menschseins seit der Antike auf ihre Stich- und Nachhaltigkeit hin prüfen und anhand ausgewählter Texte den Erkenntnissen nachspüren, die die philosophische Anthropologie für uns heute bereithält.

Veranstaltungsort: Siegburg, VHS-Studienhaus; Raum 109
Zeitraum:Mittwoch, 06.02.2019 – Mittwoch, 20.03.2019
Wochentage:Mi. Dauer:6 Wochen
Uhrzeit: 19:00 – 21:15 Uhr

Wozu öffentlich, wenn es auch privat geht? , Philosophisches Café im Kloster Frenswegen, 18.01.2019

Freitag 18.01.2019, 19:30-21:15
Philosophisches Café im Kloster Frenswegen

Wozu öffentlich, wenn es auch privat geht?

Öffentlichkeit ist etwas, in dem wir uns immer schon bewegen. Sie ist ein historisch altes Phänomen und nicht erst mit der modernen Gesellschaft entstanden. Öffentlichkeit ist nicht mit der medialen Öffentlichkeit in unserem heutigen Sinne zu verwechseln. Vielmehr gehörte Öffentlichkeit philosophisch betrachtet immer schon wesentlich zum Menschsein hinzu. Aktuell droht uns aber zunehmend der Verlust von Öffentlichkeiten. Der öffentliche Raum wird immer mehr vom privaten aufgesogen. Erst allmählich und erst langsam wird deutlich, was wir dadurch verlieren.

Ort: Kloster Frenswegen; Nordhorn
Teilnahmegebühr inkl. Getränk und Kuchen: 5 Euro
(Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage)
Informationen bei Reiner Rohloff, ev.-ref. Moderator

Vortrag: Europa ohne Zukunft? ; 08.01.2019 in Bad Neuenahr und 09.01.2019 in Bonn

Dienstag, 08.01.2019, 19:30- ca. 21:00 h; Bad Neuenahr
Mittwoch, 09.01.2019, 19:30- ca. 21:00 h; Bonn

Vortrag: Europa ohne Zukunft?

Ein Blick auf die Kultur- und Geistesgeschichte
„Sharing Heritage“ – „Erbe teilen“. So lautete im vergangenen Jahr das optimistische Ziel des Europäischen Kulturerbe-Jahres. Doch angesichts der rasanten kulturellen und politischen Veränderungen stellt sich die Frage, ob Europa mit seiner Geistesgeschichte in der Welt von heute überhaupt noch von Bedeutung ist. Es ist zu befürchten, dass Europa und seine Ideen keine hinreichende Beachtung mehr finden.
Je stärker die ideologischen Angriffe – zunehmend auch von innen – auf Europas Wertesystem ausfallen, desto mehr gilt es, seine Errungenschaften zu überprüfen und zu verteidigen: Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft. Der Philosoph und Soziologe Dr. Thomas Ebers wirft einen Blick zurück auf Europa als kulturgeschichtliches wie politisches Gebilde und zugleich ein Blick auf die Aktualität seiner geistesgeschichtlichen Säulen.

Ort: Augustinum Bad Neuenahr; Theatersaal (08.01.2019)
Ort: Augustinum Bonn; Vortragssaal (09.01.2019)

Buchpräsentation im Kloster Frenswegen; 26.10.2018, 18:30 Uhr

Der Bildband „Künstler in der Grafschaft Bentheim“ ist im Oktober 2018 im Verlag Edition Virgines erschienen. Das Buch enthält 33 Künstlerportraits von Wolfgang Weßling, jeweils ergänzt durch Texte des Journalisten Andreas Meistermann. Gestaltet wurde das Buch von der Kommunikationsdesignerin Svenja Hemke M.A. aus Nordhorn, die einführenden Texte haben der Philosoph Dr. Thomas Ebers aus Bonn und der Kunsthistoriker Andreas Cordes M.A. aus Osnabrück geschrieben.

Vortrag: „Ich kann diese Leute einfach nicht ernst nehmen“ Der Philosoph Karl Popper und die 68er – 19.10.2018, 19:30

Augustinum Bonn, Vortragssaal
Sind Theorien lediglich ein System von Sätzen zur wissenschaftlichen Erklärung von Wirklichkeit? Oder sollten sie ein kritisches Instrument zur Veränderung der Gesellschaft, zu größerer Mündigkeit und einem gestärkten Demokratiebewusstsein sein? Karl Popper (Foto) hatte auf diese Fragen eine klare Antwort, mit der er sich von seinen Kollegen Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas abgrenzte: Wissenschaft darf nicht dogmatisch sein. Der Philosoph und Soziologe Dr. Thomas Ebers erörtert in seinem Vortrag den sogenannten Positivismusstreit, der in den sechziger Jahren ausgetragen wurde.