Philosophisches Café im Kloster Frenswegen, 13.04.2018

Freitag 13.04.2018, 19:30-21:15
Philosophisches Café im Kloster Frenswegen

Der aufrechte Gang. Oder: Was macht den Menschen zum Menschen?

Menschen sind eine eigene Spezies. Sie unterscheiden sich von ihren Mit-Tieren. Aber worin bestehen die Unterschiede genau, nachdem Charles Darwin unsere Zugehörigkeit zum Tierreich nachgewiesen hat? Und wie ist es um unsere Einzigartigkeit bestellt, wenn die technologischen Entwicklungen immer intelligentere Systeme hervorbringen? In dieser Mittelstellung zwischen Tier und Systemen künstlicher Intelligenz muss der Mensch seine eigene Stellung finden. In der Philosophie wird in diesem Zusammenhang vom Posthumanismus gesprochen. Was aber kann nach der Humanität kommen?

Ort: Kloster Frenswegen; Nordhorn
Teilnahmegebühr inkl. Getränk und Kuchen: 5 Euro
(Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage)
Informationen bei Reiner Rohloff, ev.-ref. Moderator

Philosophisches Café im Kloster Frenswegen, 19.01.2018

Freitag 19.01.2018, 19:30-21:15
Philosophisches Café im Kloster Frenswegen
Nach mir die Sintflut!

Wie viel Verantwortung haben wir für diejenigen, die nach uns kommen?
Können wir eine solche Verantwortung überhaupt übernehmen oder sind
wir damit permanent überfordert – ist es doch schon schwierig genug,
sein privates Umfeld gut zu bestellen. Auch wäre es wohl eine maßlose
Selbstüberschätzung zu glauben, die eigenen Taten könnten die Welt
retten oder gar untergehen lassen? Oder vielleicht doch nicht?

 

Ort: Kloster Frenswegen; Nordhorn
Teilnahmegebühr inkl. Getränk und Kuchen: 5 Euro
(Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage)
Informationen bei Reiner Rohloff, ev.-ref. Moderator

„Allein durch Glauben, allein die Schrift…“; Mittwoch, 11. Oktober 2017

Vortrag zur Intellektuellenfeindlichkeit von Luther bis zur Gegenwart

Eine Leistung Luthers wird im Jubiläumsjahr der Reformation immer wieder betont: Luther stellte den Menschen unmittelbar vor Gott und somit auf sich selbst. Keine kirchliche Institution, keine Sakramentenlehre tritt mehr vermittelnd zwischen Mensch und Gott beziehungsweise zwischen den Menschen und sein Heil. Auch wenn bei Luther das Individuum ins Zentrum rückt, bedeutet dies nicht, dass damit auch seine geistige Unabhängigkeit eine besondere Hochschätzung erfährt. Ganz im Gegenteil: Luther vertraute dem Intellekt nicht immer. In seinen zahlreichen Äußerungen finden sich antiphilosophische Polemiken und Anklänge einer Feindschaft wider den Intellekt. Für den amerikanischen Philosophen Eric Voegelin ist Luther ein Repräsentant der „großen Verwirrung“, „grundsätzlich mit nichts anderem beschäftigt als mit der Verbreitung seiner eigentümlichen, persönlichen Erfahrung“. Dr. Thomas Ebers studierte Philosophie, Soziologie und vergleichende Religionswissenschaft in Bonn.

Ort: Augustinum Bonn; Vortragssaal
Römerstraße 118
53117 Bonn
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 6 Euro

Philosophisches Café im Kloster Frenswegen, 29.09.2017

Freitag 29.09.2017, 19:30-21:15
Philosophisches Café im Kloster Frenswegen

Taugt Mitleid zu einem zentralen ethischen Begriff?
Hat Lessing recht, dass der „mitleidigste Mensch … der beste Mensch“ ist? Oder ist es vielleicht doch derjenige Mensch, der sich nicht von einem blinden Gefühl in seinem Handeln leiten lässt? Taugt Mitleid zu einem ethischen Grundbegriff, oder sollten wir uns doch besser ganz im Sinne der Stoa auch von diesem Affekt fernhalten. Wenn die Redensart stimmt, dass geteiltes Leid halbes Leid sei, verringert Mitleid offenbar nicht die Menge an Leid in der Welt. Mitleid macht also im Grunde nichts besser? Vielleicht macht Mitleid aber auch nur die Welt ein wenig lebenswerter.

Ort: Kloster Frenswegen; Nordhorn
Teilnahmegebühr inkl. Getränk und Kuchen: 5 Euro
(Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage)
Informationen bei Reiner Rohloff, ev.-ref. Moderator

Café Philosophique in Koblenz; 03.09.2017

Kann aus der Geschichte gelernt werden?

Geht es Ihnen auch so? Viele Themen in den aktuellen Nachrichten kommen einem irgendwie bekannt vor. Alles ist schon einmal dagewesen. Und gehen wir noch weiter in der Geschichte zurück, könnte der Eindruck entstehen, Geschichte ist die ewige Wiederkehr des Gleichen. Historisch gesehen, so der Befund, scheint die Lernkurve der Menschheit sehr flach. Aber ist wirklich kein Fortschritt zu erkennen?

Dieser Frage soll in diesem philosophischen Café nachgegangen werden. Alle Pessimisten, alle Optimisten sowie die in dieser Frage noch Unentschlossenen sind dazu herzlich eingeladen.

17:00 bis 19:00 Uhr im Diehls Hotel, Rheinsteigufer 1, 56077 Koblenz-Ehrenbreitstein.