Was macht Corona mit unseren Werten? – 25.05.2020, 19:00 Uhr – Online

Zurück zur Normalität! – So der immer lauter werdende Ruf. Aber zu welcher Normalität? Der Shutdown infolge der Pandemie zwingt uns einmal grundsätzlich darüber nachzudenken, was als „normal“ gewertet wird. Auf welchen Werten basiert die Normalität, und welche sind in unserer Gesellschaft besonders wertvoll? Welche Aufgabe haben Werte bei der Gestaltung der Realität, und wie verändern sie sich aktuell? Ein Blick auf die philosophischen und soziologischen Bedeutungen, sowie auf die Fallstricke dieses so schwierigen Begriffs hilft, den Wert auch von den aktuell aufkommenden Wertedebatten zu verstehen. In einer Online-Präsentationen werden einige Anregungen und Perspektiven eröffnet. Anschließend gibt es die Gelegenheit, zur kritischen Diskussion der Überlegungen.

Volkshochschule – Siebengebirge

Philosophisches Café im Kloster Frenswegen: Digitale und analoge Welten – Freitag, 17.01.2020

Die Digitalisierung ergreift fast alle Lebensbereiche: Unsere Kommunikationsmöglichkeiten sind entgrenzt, unabhängig von Raum und Zeit. Im Internet können wir uns unbegrenzt informieren. Neu entwickelt hat sich eine Selfiekultur, der Begriff „Freund“ ist neu besetzt worden. Schlagworte wie Plattformökonomie, Künstliche Intelligenz und Robotik verweisen auf große Umbrüche in den Arbeitswelten. Und was geschieht mit einer Gesellschaft, die zunehmend gesteuert wird über durch Big Data ermöglichte Mustererkennung? Wird es künftig noch unbeobachtete Räume gehen? Wir wollen diskutieren, ob sich unser Verhältnis zu uns und zur Welt in digital geprägten Lebenswelten ändert. Und wenn, in welche Richtung verändern sich Selbst- und Weltverhältnis? Ist dies vielleicht gar nicht so neu und gab es Digitalität vielleicht schon vor der Erfindung von Computern? Was bedeutet Digitalisierung für uns – jenseits aller kulturpessimistischen Nostalgie – und was könnte sie bedeuten?

Kloster Frenswegen, Nordhorn: 17.01.2020, 19:30 – 21:15 Uhr

Philosophisches Café im Kloster Frenswegen Wozu öffentlich, wenn es auch privat geht? – Freitag, 27.09.2019

Öffentlichkeit ist etwas, in dem wir uns immer schon bewegen. Sie ist ein historisch altes Phänomen und nicht erst mit der modernen Gesellschaft entstanden. Öffentlichkeit ist nicht mit der medialen Öffentlichkeit in unserem heutigen Sinne zu verwechseln. Vielmehr gehörte Öffentlichkeit philosophisch betrachtet immer schon wesentlich zum Menschsein hinzu. Aktuell droht uns aber zunehmend der Verlust von Öffentlichkeiten. Der öffentliche Raum wird immer mehr vom privaten aufgesogen. Erst allmählich und erst langsam wird deutlich, was wir dadurch verlieren.

Kloster Frenswegen, Nordhorn: 19:30 – 21:15 Uhr

Geschichtsphilosophie – wie wir über Geschichte denken; ab Mittwoch, 25.09.2019

Seit je her wird unterschieden zwischen Geschichte als dem, was geschah und Geschichte als Erzählung über das Geschehene. In diesem Seminar wollen wir uns den sehr unterschiedlichen Erzählungen über Geschichte zuwenden: Wir werden der religiösen Heilsgeschichte, mittelalterlichen Endzeiterwartungen, der Aufklärung, Hegels und Marxens Geschichtsphilosophie begegnen sowie Nietzsches ewige Wiederkunft des Gleichen betrachten. Unser Blick auf Geschichte und Geschichtserzählung führt uns schließlich zur aktuellen Erzählung vom Ende der Geschichte bei Francis Fukuyama. Der Blick auf die Geschichtsphilosophie wird zeigen: Je nachdem, wie wir auf die Geschichte blicken, öffnet sich der Blick auf unsere Zukunft.

Veranstaltungsort: Siegburg, VHS-Studienhaus; Raum 109
Zeitraum: Mittwoch, 25.09.2019 – Mittwoch, 13.11.2019
Dauer: 6 Wochen
Uhrzeit: 19:00 – 21:15 Uhr
Gesamtstundenzahl: 18