Ist das Böse wirklich banal?

Die Formel von der “Banalität des Bösen” wurde von Hannah Arendt nach ihren Erfahrungen mit dem Totalitarismus aufgestellt. Was aber genau ist damit gemeint? Die Überlegungen Arendts sind aktuell wie zuvor. Sie zeigen, wie nah beieinander “Mitläufertum” und “Geschäftsinteressen” liegen. Aber bedeutet diese Formel nicht vielleicht auch eine Banalisierung des Bösen selbst? In den letzten Jahrzehnten war das Böse kaum noch Thema. Aber seit einigen Jahren wird es auch philosophisch wieder ernst genommen.

Vortrag, 17.05.2013
19:00 Uhr – 21:15 Uhr

Nordhorn, VHS, Bernh.-Niehues-Str. 49, Raum 114, 1. OG
Anmeldung erbeten!

Warum das alte Europa immer noch wichtig ist – zur ungebrochenen Bedeutung der Aufklärung

Politisch wurde das “alte” Europa von der damaligen Bush Administration abgeschrieben. Geschah dies zu Recht? Oder ist Europa mit seiner geistesgeschichtlichen Entwicklung auch weltweit noch von Bedeutung? Je stärker die ideologischen Angriffe auf die Grundwerte Europas ausfallen, umso stärker gilt es, die Aufklärung als europäisches Projekt zu verteidigen. Ein Abriss über die Fürsprecher Europas und deren Argumente.

Vortrag am 07.05.2013
17:30 Uhr – 19:00 Uhr

Im Rahmen des rheinland-pfälzischen Kultursommers 2013 “Eurovisionen”
vhs Koblenz, Hoevelstr. 6, Koblenz
Anmeldung erbeten!

Wie halten Sie es mit der Lüge?

Lügen sind überlebensnotwendig und haben sich in der Evolution bewährt. Lügen sind in jedem Fall moralisch zu verwerfen. Mal moralisch verwerflich, mal nützlich. Das Antwortsprektrum ist breit und bereits seit Jahrhunderten höchst umstritten. Zentrale Positionen werden anhand von Textauszügen diskutiert und auf ihre Schlüssigkeit hinüberprüft.

Kurzseminar
27.04.2013
14:00 Uhr – 17:00 Uhr

Veranstalter: VHS Bonn; Voranmeldung notwendig
Veranstaltungsort: Wilhelmstr. 34, Raum E.09

Philosophisches Café im Kloster Frenswegen

Thema: Melancholie – Ein ordentliches Gefühl
12.04.2013; 19:30 Uhr-21:15 Uhr

„Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, daß ich so traurig bin“. Seit Jahrhunderten stellen sich Menschen die Frage, warum sie hin und wieder eine tiefe Traurigkeit befällt. Die Antwortversuche fielen und fallen ganz unterschiedlich aus. Melancholie hat eine wechselhafte Vergangenheit hinter sich und eine ungewisse Zukunft vor sich. Gemeinsam wird im Philosophischen Café Nordhorn ein grundloses Gefühl ergründet.

Veranstalter: Stiftung Kloster Frenswegen in Kooperation mit der VHS Nordhorn
Ort: Klosterstraße 9,  48527 Nordhorn
Tel.: 05921 8233 – 0

Von der Muße zur Muse. Philosophische Einübung in die Kunst der Ruhe

Vortrag:
Bereits im 17. Jahrhundert wusste Blaise Pascal: Alles Unglück rührt daher, dass niemand in der Lage sei, auch nur eine begrenzte Zeitdauer unbeschäftigt in einem Zimmer zu verbringen. Aber was macht es uns so schwer, untätig zu sein? Gibt es einen Unterschied zwischen Nichtstun, Langeweile und Muße? Eine kleine kulturgeschichtliche Rundreise, die zeigt, dass in unserer heutigen Zeit Ruhe nur noch als Event vorkommt.

Donnerstag: 07.03.2013, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Veranstalter: VHS Bonn
Veranstaltungsort: Bonn, Wilhelmstr. 34, Raum E.09
Kursentgelt: 5,00 €

Melancholie – Eine Detektivgeschichte

Ein literarisch-musikalischer Abend

mit
Grün & Huth (zur Webseite)
und Thomas Ebers 

am Samstag, den 2. März 2013
um 20:00 Uhr
Benefizveranstaltung in der ehemaligen Pallottiner-Kapelle
Charlottenstraße 34 (Ecke Obertal)

56068 Koblenz
wolframheidelmayer(at)t-online.de

Eine ungewöhnliche Liaison. Einen ganzen Abend lang begeben sich Grün & Huth gemeinsam mit dem Philosophen Thomas Ebers auf die Spurensuche nach einem Gefühl: Der Melancholie. Eingebettet in eine kleine Detektivgeschichte, beleuchtet Thomas Ebers literarisch und kulturgeschichtlich die verschiedenen Facetten der Melancholie. Und Grün und Huth singen – wie gewohnt mal heiter, mal ernst, augenzwinkernd. Also: Lieder – dazwischen Texte zur Melancholie. Oder auch andersherum: Texte über und zur Melancholie und dazwischen, thematisch passend, Lieder. Wie herum auch immer: Ein kleines Fanal für das Recht auf Melancholie und gegen die allseits grassierende Glücks- und Vergnügungssucht auf unterhaltsame Weise vorgetragen.

Von der Muße zur Muse – eine kulturgeschichtliche Rundreise in die Kunst der Ruhe

Dienstag, 26. Februar 2013, 19:30Uhr

Bereits im 17. Jahrhundert wusste Blaise Pascal: Alles Unglück rührt daher, dass niemand in der Lage sei, auch nur eine begrenzte Zeitdauer unbeschäftigt in einem Zimmer zu verbringen. Was macht es uns so schwer, untätig zu sein? Gibt es einen Unterschied zwischen Nichtstun, Langeweile und Muße? Eine kleine kulturgeschichtliche Rundreise, die zeigt, dass in unserer Gegenwart Ruhe nur noch als Event vorkommt.

Wo? Buchhandlung Karola Brockmann!
Uhlstraße 82 / Ecke Mühlenstraße 2
D-50321 Brühl

Telefon +49 (0)2232 410498
e-mail info@brockmann-buecher.de

Parken:
Gießler-Galerie
Parkhaus Krankenhaus

Eintritt: 5 €

Philosophischen Spaziergänge im Museum Insel Hombroich

Samstag, dem 16. Februar um 15:00 Uhr

Wo leben wir wie? Orte über Orte
Gemeinsames Philosophieren über das Verweilen

Natur, leere Räume, Türme, Labyrinthe, Übergänge  und Rückzugsorte. Auf
der Insel Hombroich finden sich verschiedenste Gebäude von Erwin Heerich.
Entlang dieser architektonischen Skulpturen wird eine Typologie
gesellschaftlicher Räume und Orte entwickelt und gemeinsam diskutiert.
Fühlen wir uns heimisch wo wir sind, oder wünschen wir uns weg? Wohnen
wir, oder sind wir auf der Durchreise? Eine Bestandsaufnahme der aktuellen
gesellschaftlichen Situation einmal anders.

Pro Person 8,- € zuzüglich Eintritt
Treffpunkt am Kassenhaus des Museums