Donnerstag, 27.09.2018, 19:30- ca. 21:00 h
VHS Coesfeld
Vortrag: Religion oder Ethik
WBK Forum, Raum rechts 1. Etage
Osterwicker Straße 29
48653 Coesfeld
Donnerstag, 27.09.2018, 19:30- ca. 21:00 h
VHS Coesfeld
Vortrag: Religion oder Ethik
WBK Forum, Raum rechts 1. Etage
Osterwicker Straße 29
48653 Coesfeld
Mittwoch, 05.09.2018 – Mittwoch, 31.10.2018, 19:00 – 21:15h
VHS Rhein-Sieg
Seminar: Von der Willensfreiheit
Gibt es einen freien Willen? Falls nein, was bedeutet dies für Fragen der Moral, nach Verantwortung, Schuld und Strafe? Die Frage nach dem freien Willen „… ist wirklich ein Probierstein, an welchem man die tiefdenkenden Geister von den oberflächlichen unterscheiden kann“, so Arthur Schopenhauer.
Wir werden uns in der Auseinandersetzung mit philosophischen Texten und in Diskussionen an diesem Probierstein reiben, der uns, nicht zuletzt durch die Erkenntnisse der Neurowissenschaften, immer wieder zwingt, die Bedingungen des Menschseins zu hinterfragen.
Freitag 15.06.2018, 19:30-21:15
Philosophisches Café im Kloster Frenswegen
Vom Populismus zur Popularität
Was hat Populismus mit populär zu tun, und können auch ernsthafte und ehrliche Überzeugungen hinter populistischen Reden stehen? Muss es schlecht sein, so zu reden, dass einen jeder versteht, und wo sind hier die Grenzen zu ziehen? Populismus ist ein in politischen Diskussionen häufig erhobener Vorwurf, ohne dass sogleich deutlich wäre, was an diesem Vorwurf eigentlich berechtigt ist. Aus gegebenen vielfältigen Anlässen in den letzten Monaten und Jahren soll dem Begriff
Ort: Kloster Frenswegen; Nordhorn
Teilnahmegebühr inkl. Getränk und Kuchen: 5 Euro
(Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage)
Informationen bei Reiner Rohloff, ev.-ref. Moderator
„Benimm Dich anständig!“ Diese Aufforderung mag dem einen oder anderen noch als Ermahnung aus der eigenen Jugendzeit im Gedächtnis sein. Aber was hieß dies damals? Zu welchen Handlungen oder Unterlassungen wurde man aufgefordert? Und sind diese Empfehlungen heute noch sinnvoll? Vielleicht ist dies alles aber auch schon antiquiert. Oder es könnte sein, dass Anstand heute wichtiger ist denn je. Und wenn ja, worauf kommt es dann heute an? Diesen und anderen Fragen soll in einer sicherlich kontroversen Diskussion und in einer anständigen philosophischen Auseinandersetzung nachgegangen werden. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
im Diehls Hotel,
Rheinsteigufer 1, 56077 Koblenz-Ehrenbreitstein.
Samstag, 19.04.2018, 20:00 – 21:30 h
Vortrag Karl Marx oder die „Partei zur Förderung der Mondfinsternis“: Überlegungen zur Geschichtsphilosophie von Karl Marx und ganz allgemein
Warum Parteinehmen für etwas, was – wie eine Mondfinsternis – auch ohne eigenes Dazutun erfolgt? Diese Frage entstand in der Auseinandersetzung rund um die Marxistische Variante der Geschichtsphilosophie, dem Historischen Materialismus und soll in diesem Vortrag als Ausgangspunkt für einen Blick auf die Geschichte der Geschichtsphilosophie dienen. Anhand des auf Veränderung ausgerichteten Geschichtsdenkens von Marx werden die Grenzen der Geschichtsphilosophie aber vor allem auch ihre Unverzichtbarkeit diskutiert.
Bonn, Universität Hauptgebäude,
Am Hof 1, Hörsaal IX Am Hof 1
53111 Bonn
Freitag 13.04.2018, 19:30-21:15
Philosophisches Café im Kloster Frenswegen
Der aufrechte Gang. Oder: Was macht den Menschen zum Menschen?
Menschen sind eine eigene Spezies. Sie unterscheiden sich von ihren Mit-Tieren. Aber worin bestehen die Unterschiede genau, nachdem Charles Darwin unsere Zugehörigkeit zum Tierreich nachgewiesen hat? Und wie ist es um unsere Einzigartigkeit bestellt, wenn die technologischen Entwicklungen immer intelligentere Systeme hervorbringen? In dieser Mittelstellung zwischen Tier und Systemen künstlicher Intelligenz muss der Mensch seine eigene Stellung finden. In der Philosophie wird in diesem Zusammenhang vom Posthumanismus gesprochen. Was aber kann nach der Humanität kommen?
Ort: Kloster Frenswegen; Nordhorn
Teilnahmegebühr inkl. Getränk und Kuchen: 5 Euro
(Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage)
Informationen bei Reiner Rohloff, ev.-ref. Moderator
Freitag 19.01.2018, 19:30-21:15
Philosophisches Café im Kloster Frenswegen
Nach mir die Sintflut!
Ort: Kloster Frenswegen; Nordhorn
Teilnahmegebühr inkl. Getränk und Kuchen: 5 Euro
(Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage)
Informationen bei Reiner Rohloff, ev.-ref. Moderator
Samstag, 16.12.2017, 13:00- ca. 15:00 h
Museum Insel Hombroich
Wo leben wir wie? Orte über Orte
Gemeinsames Philosophieren über das
Verweilen
Natur, leere Räume, Türme, Labyrinthe, Übergänge
und Rückzugsorte.
Pro Person 8,- € zuzüglich Eintritt
Treffpunkt am Kassenhaus des Museums
Eine Leistung Luthers wird im Jubiläumsjahr der Reformation immer wieder betont: Luther stellte den Menschen unmittelbar vor Gott und somit auf sich selbst. Keine kirchliche Institution, keine Sakramentenlehre tritt mehr vermittelnd zwischen Mensch und Gott beziehungsweise zwischen den Menschen und sein Heil. Auch wenn bei Luther das Individuum ins Zentrum rückt, bedeutet dies nicht, dass damit auch seine geistige Unabhängigkeit eine besondere Hochschätzung erfährt. Ganz im Gegenteil: Luther vertraute dem Intellekt nicht immer. In seinen zahlreichen Äußerungen finden sich antiphilosophische Polemiken und Anklänge einer Feindschaft wider den Intellekt. Für den amerikanischen Philosophen Eric Voegelin ist Luther ein Repräsentant der „großen Verwirrung“, „grundsätzlich mit nichts anderem beschäftigt als mit der Verbreitung seiner eigentümlichen, persönlichen Erfahrung“. Dr. Thomas Ebers studierte Philosophie, Soziologie und vergleichende Religionswissenschaft in Bonn.
| Ort: | Augustinum Bonn; Vortragssaal Römerstraße 118 53117 Bonn |
| Uhrzeit: | 19:30 |
| Eintritt: | 6 Euro |
Freitag 29.09.2017, 19:30-21:15
Philosophisches Café im Kloster Frenswegen
Taugt Mitleid zu einem zentralen ethischen Begriff?
Hat Lessing recht, dass der „mitleidigste Mensch … der beste Mensch“ ist? Oder ist es vielleicht doch derjenige Mensch, der sich nicht von einem blinden Gefühl in seinem Handeln leiten lässt? Taugt Mitleid zu einem ethischen Grundbegriff, oder sollten wir uns doch besser ganz im Sinne der Stoa auch von diesem Affekt fernhalten. Wenn die Redensart stimmt, dass geteiltes Leid halbes Leid sei, verringert Mitleid offenbar nicht die Menge an Leid in der Welt. Mitleid macht also im Grunde nichts besser? Vielleicht macht Mitleid aber auch nur die Welt ein wenig lebenswerter.
Ort: Kloster Frenswegen; Nordhorn
Teilnahmegebühr inkl. Getränk und Kuchen: 5 Euro
(Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage)
Informationen bei Reiner Rohloff, ev.-ref. Moderator