Philosophisches Café Kloster Frenswegen; Freitag, 13.01.2016, 19:30-21:15

Gibt es einen Verlust von Werten und Wertvorstellungen?
Über den Werteverlust wird allen Ortes diskutiert: Von der Überzeugung, früher sei alles besser gewesen, bis hin zur Ablehnung antiquierter Wertvorstellungen, die dem Fortschritt im Wege stehen, reichen die Positionen. Aber was sind Werte überhaupt? Und wie können wir wissen, was wertvoll ist? Wie können Werte vermittelt werden? Und wer sollte die Werteerziehung übernehmen? Das Kloster Frenswegen und die Volkshochschule Nordhorn laden herzlich dazu ein, den Wertediskurs fortzuführen.

Veranstaltungsort: Kloster Frenswegen

Grundwissen Philosophie – Aufklärung, Romantik, Idealismus und Materialismus; 27.10.2016

Grundwissen Philosophie
Semester 3 – Aufklärung, Romantik, Idealismus und Materialismus
Die Reihe “Grundwissen Philosophie” gibt einen Überblick zur Geschichte der westlichen Philosophie. In vier Semestern geht es von der Antike und Spätantike (1) über das Mittelalter und die Renaissance (2), die Aufklärung, Romantik, den Idealismus und Materialismus (3) bis hin zur Moderne, Postmoderne und Post-Postmoderne (4).  Jeder Kurs behandelt in sieben Wochen einen in sich geschlossenen Themenkomplex. Der Einstieg ist zu Beginn jedes Semesters möglich, da die Module im Rotationsverfahren immer wieder angeboten werden.
Veranstaltungsort: Siegburg-VHS-Studienhaus; Raum 109
4. Abend
Zeitraum: Donnerstag 15.09.2016 – Donnerstag 10.11.2016

Philosophisches Werkstattgespräch: “Erinnerungs- und Vergessensarbeit“; Freitag, 30.09.2016; 18:00 Uhr

Galerie Foyer Brotfabrik
Gespräch mit Ingrid Zwoch und Dr. Thomas Ebers (Institut 4 2 3 für angewandte Philosophie und Sozialforschung)

Werkstattgespräch zur
Ausstellung “Passé / Composé“
Galerie Foyer Brotfabrik Bonn

Welcher Film war es, wie hieß noch mal der Hauptdarsteller, wann habe ich den Film gesehen – war es gestern – war es in Berlin – wer war dabei. Wenn wir uns individuell an Ereignisse erinnern wollen bedarf es manchmal einiger Anstrengungen. Inwieweit spielt uns das Gedächtnis einen Streich und warum eigentlich.
Was bedeutet es für uns, dass wir uns erinnern können – als Individuum, als Gemeinschaft – und was brauchen wir dafür. Was bestimmt, an was wir uns erinnern – und welche Rolle spielt das Vergessen dabei?
Zur Künstlerin:
Ingrid Zwoch

geboren 1958 in Frankfurt am Main, ist nach ihrem Studium der
Biologie als Wissenschaftlerin in der Forschung und Forschungsförderung tätig. Ihre beruflichen Stationen führten sie von Frankfurt über Bayreuth und Brüssel nach Bonn.
Seit 1985 ist Ingrid Zwoch aktives Mitglied der „Initiative GG 1973“ und hat sich
im Rahmen gemeinsamer Ausstellungen und Aktionen mit Rauminstallationen, Performances und Ob¬jekten an den künstlerischen Aktivitäten der Künstlergruppe,
be¬teiligt.

Die Künstlerin über Ihre Arbeiten: „Meine Arbeiten der letzten Jahre sind eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Gedächtnis“ – seiner Inhalte, den Mechanismen der Speicherung und der Bereit¬stellung dieser Inhalte für Erinnerungsvorgänge. Besonders faszinierend finde ich die Breite der Vorstellungen wie Gedächtnisinhalte bewahrt werden – sei es mittels unterschiedlicher Formen der „Einschreibung“ oder Varianten einer Archivierung. Erinnerungen erscheinen mir häufig „flüssig“ oder „verflüssigt“ und damit nicht in der Klarheit, in der ich sie abgespeichert vermutete. Zweifel tauchen auf, ob sich erinnerte Situa¬tionen oder auch nur Momente umfassend rekonstruieren lassen.

Aktuelle Fragen, die ich bearbeite, gehen über die individuelle Perspektive hinaus und stehen im Zusammenhang eines kulturellen Gedächtnisses und der Frage nach der Rolle, die das individuelle Erinnern hierbei spielt. Diese Perspektive scheint mir gerade in einer Zeit wichtig, in der eine Fülle individueller Erinnerungen (technisch) kollektiv verfügbar sind. Welche Bedingungen begünstigen Erinnerungsprozesse – wie lassen sich Inhalte angesichts des raschen Wandels erschließen. Welche Funktion kommt der Kunst im individuellen aber auch im kulturellen Erinnerungsprozess zu.“

PHILOSOPHISCHER ABEND: Der aufrechte Gang – Vom Kopf auf die Füße fallen; Mittwoch, 5.10.2016, 18 – 20.30 Uhr, Max Ernst Museum Brühl

18 Uhr Führung durch die Ausstellung „Jaume Plensa – Die innere Sicht“
19 – 20.30 Uhr Imbiss und gemeinsames philosophisches Gespräch zur Kunst von Jaume Plensa

Der Philosoph Hans Georg Gadamer hat Kunst einmal als eine „spezifische Art des Verweilens“ bezeichnet. Sie ist dabei auch eine spezifische Art, philosophische Gespräche in Gang zu setzen.
An diesem Abend nimmt das Gespräch den Ausgang von den Arbeiten des katalanischen Künstlers Jaume Plensa. Diese ergreifen zumeist auf einer intuitiven, gefühlsmäßigen Ebene: In sich ruhende, monastische Wesen, harmonische Gebilde, Köpfe oft ohne Körper und Füße. Werden diese „geerdet“, so stellt sich die Frage, ob sie mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und ob sie aufrecht gehen? Was heißt es, heute aufrecht durch die Welt zu gehen? Was fangen wir mit Harmonie und Ruhe in einer zerrissenen und grellen Realität an?

Dr. Thomas Ebers ist Philosoph, Soziologe und Religionswissenschaftler. Nach langjähriger Tätigkeit in der Sozialforschung gründete er das Institut „4-2-3 Institut für angewandte Philosophie und Sozialforschung“ in Bonn. Thomas Ebers ist als Fachbuchautor und Verleger tätig. Neben langjähriger Seminars- und Vortragstätigkeit liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit in „Philosophie im Museum“.

25 € | ermäßigt 22 € pro Person (inkl. Abendimbiss und Tafelwasser, weitere Getränke Selbstzahler)
Die Karte gilt am Veranstaltungstag auch als Eintrittskarte ins Museum.
Begrenzte Teilnehmerzahl | Mindestteilnehmerzahl: 10 Pers.
Anmeldung erforderlich bis 3 Tage vor Termin bei der kulturinfo rheinland
Karten an der Museumskasse Tel 02232 5793 117

Philosophisches Café im Kloster Frenswegen, 16.09.2016, 19:30-21:15 Uhr

Ist das Böse wirklich banal?

Grausame Morde, Amokläufe, kaltblütige Attentate, Massaker … Immer wieder lösen solche Geschehnisse Entsetzen aus. Fassungslos steht man vor dem Bösen, das sich hier zeigt. Erklären lässt es sich oft nicht. Es ist erschreckend und verunsichert existenziell, aber es ist zunächst alles andere als banal. Was also bedeutet die Formel von der „Banalität des Bösen“, die Hannah Arendt nach ihren Erfahrungen mit dem
Totalitarismus prägte? Und hat Arendts Einsicht uns heute noch etwas zu sagen? Dem soll in dem philosophischen Café nachgegangen werden. Und eines wird die Diskussion auf jeden Fall zeigen: Über das Böse nachzudenken bedeutet, über uns selbst nachzudenken.

Veranstaltungsort: Kloster Frenswegen

Das Philosophische Café im Kloster Frenswegen besteht seit Juli 2012. Es findet in Kooperation mit der Volkshochschule Grafschaft Bentheim statt. Teilnahmegebühr inkl. Heißgetränk und Imbiss: 5 Euro (Ermäßigung, z.B. für Schüler, auf Anfrage).

Grundwissen Philosophie – Aufklärung, Romantik, Idealismus und Materialismus; 15.09.2016

Grundwissen Philosophie
Semester 3 – Aufklärung, Romantik, Idealismus und Materialismus
Die Reihe “Grundwissen Philosophie” gibt einen Überblick zur Geschichte der westlichen Philosophie. In vier Semestern geht es von der Antike und Spätantike (1) über das Mittelalter und die Renaissance (2), die Aufklärung, Romantik, den Idealismus und Materialismus (3) bis hin zur Moderne, Postmoderne und Post-Postmoderne (4).  Jeder Kurs behandelt in sieben Wochen einen in sich geschlossenen Themenkomplex. Der Einstieg ist zu Beginn jedes Semesters möglich, da die Module im Rotationsverfahren immer wieder angeboten werden.
Veranstaltungsort: Siegburg-VHS-Studienhaus; Raum 109
Zeitraum: Donnerstag 03.03.2016 – Donnerstag 12.05.2016 Dauer: 7 Wochen Entgelt: 66 Euro
Termine:
Do. 03.03.; Do. 17.03.; Do. 31.03.; Do. 07.04.; Do. 14.04.; Do. 21.04.; Do. 12.05.

Sommerpause

Samuel Beckett hat mit seinem 1983 erschienenen Buch „Worstward Ho / Aufs Schlimmste zu“ eine Art Manifest des Scheiterns verfasst:
„Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“

Wenn Scheitern zum besseren Scheitern führt, so ist die Frage berechtigt, ob ein wenig Zögern und Zaudern nicht sinnvoll wäre, angesichts des drohenden „Scheiterhaufens“, den das Leben bereithält. Vielleicht wäre es sinnvoll, wie Robert Musil es einmal so treffend bezeichnet hat, sich „Urlaub vom Leben“ zu nehmen. Einen solchen gönnt sich jedenfalls Ulrich, die Hauptperson in Musils Jahrhundertroman „Mann ohne Eigenschaften“, nachdem er mehrfach daran gescheitert ist, seine berufliche Karriere voranzutreiben. Zwar wollte es auch trotz des Urlaubs vom Leben nicht so recht vorangehen mit der Karriere. Aber dies war auch nicht das Ziel des Protagonisten. Wenn ein Hamster im Hamsterrad laufend den Eindruck haben sollte, nicht so recht voranzukommen, so ist auch nach einer Atempause das Laufen im Rad weiterhin nicht zielführend. Und auch der Wechsel auf ein Laufband wird den persönlichen Stillstand nicht beheben können.
Dennoch: Juni und Juli hat das Institut Sommerpause

Grundwissen Philosophie – Mittelalter und Renaissance; 17.03.2016

Grundwissen Philosophie
Semester 2 – Mittelalter und Renaissance
Die Reihe “Grundwissen Philosophie” gibt einen Überblick zur Geschichte der westlichen Philosophie. In vier Semestern geht es von der Antike und Spätantike (1) über das Mittelalter und die Renaissance (2), die Aufklärung, Romantik, den Idealismus und Materialismus (3) bis hin zur Moderne, Postmoderne und Post-Postmoderne (4).  Jeder Kurs behandelt in sieben Wochen einen in sich geschlossenen Themenkomplex. Der Einstieg ist zu Beginn jedes Semesters möglich, da die Module im Rotationsverfahren immer wieder angeboten werden.
Veranstaltungsort: Siegburg-VHS-Studienhaus; Raum 109
Zeitraum: Donnerstag 03.03.2016 – Donnerstag 12.05.2016 Dauer: 7 Wochen Entgelt: 66 Euro
Termine:
Do. 03.03.; Do. 17.03.; Do. 31.03.; Do. 07.04.; Do. 14.04.; Do. 21.04.; Do. 12.05.