Lesung und Gespräch zum Thema immaterieller Nachlass

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Wohin wir gehen – Geschichte einer Fahnenflucht

Mittwoch, 14. Mai 2014

Lesung und moderiertes Gespräch

Christoph Scheytt, Autor und Pfarrer i.R.
Dr. Thomas Ebers, Philosoph und Moderator

Deutschland im letzten Kriegsjahr. Christoph Scheytt und Walter Rieg sind 16 Jahre alt, als sie sich entschließen von ihrem Berliner Einsatzort in die schwäbische Heimat zu fliehen. Getrieben von der Sorge um die Familien daheim, dem festen Willen zu überleben und in der Tasche ein Buch von Novalis, findet eine abenteuerliche Odyssee statt.

Das ein Buch daraus entstanden ist, verdanken wir dem Enkel von Christoph Scheytt, Urban Lempp, der bei den gemeinsamen Wanderungen auf dem Jakobsweg nicht nur die Geschichte hören wollte, sondern anfing sich alles zu notieren und seinen Großvater animierte die 12-tägige Flucht Tag für Tag genau zu dokumentieren.

Im Gespräch mit Dr. Thomas Ebers wird Christoph Scheytt der Frage nachgehen, worin für ihn die Bedeutung dieses immateriellen Nachlasses liegt und welch unterschiedliche Erfahrungen er mit dem Erzählen einerseits und dem Schreiben andererseits gemacht hat.

Telefonische Kartenvorbestellung unter 02641-811

Ort: Theaterfoyer
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 7 Euro, 5 euro (ermäßigt)
Veranstaltungsart: Lesung und moderiertes Gespräch
Vortragender: Christoph Scheytt, Dr. Thomas Ebers

Philosophisches Café im Kloster Frenswegen 14. März 2014

Thema: Wie halten Sie es mit der Lüge?
Lügen sind überlebensnotwendig und haben sich in der Evolution bewährt. Lügen sind in jedem Fall moralisch zuverwerfen. Mal nützlich, mal moralisch verwerflich.
Das Antwortspektrum ist breit und bereits seit Jahrhunderten höchst umstritten. Welche Positionen sind haltbar, d.h. schlüssig und für die Lebenswelt tauglich?
Freitag, 14.03.2014, 19:30-21:15
Veranstalter: Stiftung Kloster Frenswegen; VHS Nordhorn
Ort: Klosterstr. 9, 48527 Nordhorn
Teilnahmegebühr: 5 Euro

Philosophische Spaziergänge, 15.03.2014

Samstag, 15.03.2014, 13:00-15:00 h
Philosophische Spaziergänge
Museum Insel Hombroich
Wo leben wir wie? Orte über Orte
Gemeinsames Philosophieren über das
Verweilen
Natur, leere Räume, Türme, Labyrinthe, Übergänge
und Rückzugsorte.

Pro Person 8,- € zuzüglich Eintritt
Treffpunkt am Kassenhaus des Museums

Melancholie – Eine Detektivgeschichte Ein literarisch-musikalischer Abend; Freitag, 7. Februar 2014

mit

Grün & Huth
und Thomas Ebers
Freitag, 7. Februar 2014
Augustinum Bonn; Römerstraße 118, 53117 Bonn – Vortragssaal

Wenn es scheint, dass die Tage einfach nicht heller werden wollen, beschleicht uns zuweilen die Melancholie. Begeben wir uns also auf die Spurensuche nach dieser Gemütsstimmung. Eingebettet in eine kleine Detektiv-geschichte beleuchtet der Philosoph Thomas Ebers literarisch und kulturgeschichtlich ihre verschiedenen Facetten. Ihm zur Seite stehen Grün & Huth, das sind Stephanie Huthmacher und Ursula Hoffmann, die seit vielen Jahren als Duo singen und spielen: Chansons, Songs, Lieder, wie auch immer man es nennen mag. Alles in allem ein kleines Fanal für das Recht auf Melancholie und gegen die allseits grassierende Glücks- und Vergnügungssucht.

Ort: Augustinum Bonn; Römerstraße 118, 53117 Bonn – Vortragssaal
Uhrzeit: 19:30
Eintritt: 8 Euro
Veranstaltungsart: Literatur und Musik
Vortragender: Dr. Thomas Ebers

Philosophische Seminare im Ägyptischen Museum der Universität Bonn

Aus Anlass der Präsentation einer neuen Vitrine zum Thema „Mumifizierung“ bietet das Ägyptische Museum der Universität Bonn in Zusammenarbeit mit dem Philosophen Dr. Thomas Ebers zwei Seminare an. Im Rahmen dieser Gespräche werden sich in der Auseinandersetzung mit dem altägyptischen Objekt entwickelnden Themen diskutiert. Auf diese Weise soll die Rolle des Museums als eines Ortes der Auseinandersetzung und Aneignung herausgestellt werden. Die Seminare sind als moderierte Gespräche mit Ausblicke in die Philosophie- und Religionsgeschichte angelegt. Der mumifizierte Kopf ist gewissermaßen Ideen- und Assoziationsgeber; inhaltlich wird es weniger um die Beschwörung möglicher altägyptischer Realitäten, als darum, den Fragestellungen der Gegenwart nachzugehen.

Die Seminare finden jeweils am Mittwoch, den 29. Januar und 5. Februar, ab 18:30 Uhr im Ägyptischen Museum der Universität Bonn, Regina-Pacis-Weg 7, statt. Sie sind öffentlich; die Teilnahmegebühr beträgt für jede Veranstaltung 10,– EUR. Wir bitten um telefonische (0228/739710) oder elektronische (aegyptisches-museum@uni-bonn.de) Anmeldung. Die Seminare werden ab einer Teilnehmerzahl von acht Personen durchgeführt.

1. Seminar, Mittwoch 29. Januar, 18:30 bis 20 Uhr

Von der Notwendigkeit, sterblich sein zu müssen

Der mumifizierte Kopf ist ein memento mori. Er gibt Anlass darüber nachzudenken, ob wir den Tod oder das Sterben fürchten. Sucht die Philosophie den Tod und flieht die Religion denselben? Könnte es vielleicht unsinnig sein, unsterblich sein zu wollen? Und wie ist folgender Satz des Schriftstellers Julian Barnes zu verstehen: „Nichts, was man fürchten müsste“?

2. Seminar, Mittwoch, 5. Februar, 18:30 bis 20 Uhr

Von der Notwendigkeit, geboren zu werden

Viel wurde über die Notwendigkeit zu sterben nachgedacht. Dabei ist die Antwort einfach: Weil wir geboren werden. Aber warum werden wir geboren? Diese Frage ist unergründlicher als die Frage nach dem Tod. Wohnt dem Anfang vielleicht ein Schrecken inne – wie es in der antiken griechischen Kultur immer mitgedacht wurde? Oder ist jede Geburt ein Fanal für den Neuanfang?

Philosophischer Radiosalon (WDR 5)

m Ägyptischen Museum der Universität Bonn wird eine neue Vitrine zur Mumifizierung vorgestellt. Aber werden so die Persönlichkeitsrechte der Toten verletzt? Warum sind Tote so faszinierend? Ist das Museum ein Ort, um sich mit dem Tod auseinanderzusetzen? Und was lehrt uns das für das Leben? Anlässlich der Eröffnung dieser neuen Vitrine zum Thema Mumifizierung diskutiert Jürgen Wiebicke im Philosophischen Radiosalon (WDR 5) mit dem Kurator des Ägyptischen Museums, Dr. Martin Fitzenreiter, und dem Philosophen Dr. Thomas Ebers.

Die Diskussion findet statt im Ägyptischen Museum derUniversität Bonn, Regina-Pacis-Weg 7, 53113 Bonn, am 22.Januar um 18.30 Uhr.
Die Veranstaltung wird aufgezeichnet. Der Sendetermin wird rechtzeitig über die website des Museums bekannt gegeben.
Besucher sind zu dieser Veranstaltung sehr herzlich willkommen. Die Aufzeichnung beginnt um 18.30 Uhr. Aufgrund der räumlichen Bedingungen und der begrenz
ten Teilnehmerzahl müssen alle Teilnehmer um 18.20 Uhr ihre Plätze eingenommen haben. Späteres Erscheinen ist nicht möglich.